80er

Die ersten Gehversuche im Motorsport waren 1979. Rallyeveranstaltungen mit einem Datsun Cherry 1,3l, 100 PS, Teilnahme an einigen Läufen zur Süd-West-Meisterschaft.

Zu diesem Zeitpunkt fuhr Peter Schumann noch ohne seinen Bruder Jürgen, der zu diesem Zeitpunkt noch keine Lizenz hatte.

 

Nach dem ersten Totalschaden 1980 durch einen Überschlag (man muss ja erst mal lernen...) erfolgte der Umstieg auf ein Coupe aus der gleichen Baureihe.

 

1980 wurden schon die ersten Erfolge eingefahren, mit guten Platzierungen und auch die ersten Klassensiege konnten verbucht werden.

 

1981 Umstieg auf Ford Escort 1300 Sport, Gruppe 2. Die Motorleistung betrug damals beachtliche 125 PS. Die Escort-Aera dauert bis heute an. Ab diesem Zeitpunkt waren die Schumann-Brüder schon gemeinsam unterwegs.

Peter Schumann als Fahrer, Jürgen Schumann als Beifahrer.

 

Mit dem 1300er Escort waren die Brüder bis 1984 bei ca. 50 internationalen und nationalen Rallye-Veranstaltungen am Start. Z.B. Saarland-Rallye, Rallye Kohle und Stahl, Rallye Vorderpfalz usw.

Hier konnten mehr als 20 Klassensiege eingefahren werden, sowie 1984 die Vizemeisterschaft im Süd-West-Pokal. Außerdem wurde das Team DMV-Saarland-Meister 1984 im Rallyesport.

 

1985 wurde ein Ex-KWS RS200 angeschafft. Das Auto wurde komplett revidiert und neu aufgebaut; in der damals schon eigenen KFZ-Werkstatt. Der RS2000 wurde eingesetzt in der Gruppe 2 bis 2l Hubraum und hatte damals eine Motorleistung von 186 PS. Mit diesem Auto waren auch TOP10-Platzierungen im Gesamtklassement bei Rallye-Veranstaltungen möglich.

 

Im saarländischen Quierschied fand 1985 die Premiere der Rallye 200 statt: Dabei handelte es sich um ein völlig neues Veranstaltungskonzept, das bis heute noch durchgeführt wird. Bei dieser Deutschlandpremiere konnten die Brüder den ersten Gesamtsieg erringen. Es folgten weitere Top-Platzierungen wie zum Beispiel Gruppen- und Klassensieg bei der Rallye Vorderpfalz.

 

Bei der Rallye-Illtal 1985 hatten die Schumänner einen sehr schweren Unfall, wobei sich Beide verletzten. Danach war erst mal eine Pause angesagt bis Ende 1986, nicht zuletzt, weil Jürgen Schumann zu diesem Zeitpunkt die staatliche Meisterschule besuchte und seine KFZ-Meisterprüfung ablegte.

 

1987 wurden aus den „Restbeständen“ des RS2000 ein neues Auto aufgebaut, mit der Maßgabe dieses Auto bei Bergrennen einzusetzen. Jürgen Schumann nahm an 3 Bergrennen teil, stellte jedoch dann fest, dass dies nicht seinen Vorstellungen für den Motorsport entspricht.

Somit war diese Aera schneller beendet als geplant.

 

So erfolgte dann nach eingehenden Planungen der Umbau des Fahrzeuges für den Einsatz bei der VLN Langstreckenserie auf der Nordschleife. Das erste Langstreckenrennen wurde 1987 ausgetragen.

 

Nach einer Lernphase konnten 1988 in der stark besetzten Gruppe 2 bis 2 Liter Hubraum, bei der VLN Langstreckenserie, erste Erfolge auf der Rundstrecke verbucht werden. Hier wechselten sich die Brüder am Lenkrad erstmals ab, so dass eine neue Rollenverteilung gegeben war. Das Team nahm an dieser Serie bis 1992 teil.